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Tagebuch

November 2005

19.11. Kurhaus Bad Fredeburg

Nach drei Wochen Urlaub gehts endlich weiter. Fredeburg steht auf dem Programm. Wir haben schon oft in dieser tollen Halle mit verschiedenen Bands gespielt. Das Festival heute kann sich mit "Achtung Baby", Mayqueen und uns wirklich sehen lassen. Und die Show ist bestens besucht und entsprechend ist auch die Stimmung vor und hinter der Bühne.

Nach dem Gig wird noch ausgelassen weitergefeiert, und Keyboarder Wülli steigert das noch in echt sauerländischer Manier bis zum Verlust der Muttersprache - stark.

25.11. Ducsaal, Freudenburg

Das Gegenteil von Fredeburg: Ein ganz kleiner Club, in dem die Leute fast auf der Bühne stehen. Die Gigs im Ducsaal leiten irgendwie immer den Advent ein - ist es schon wieder so weit?

Die Auftritte hier sind immer besonders spannend, weil die Ducsaal-PA (=Beschallungsanlage) schon echt „oll“ ist. Unsere Keyboardsounds überfordern sie wohl. Vielleicht will sie auch nur bluesige, schweißgetränkte Gitarrentöne übertragen?

Findet der Soundcheck noch in Stereo statt, fällt abends beim ersten Song eine ganze PA-Seite aus und bringt uns und besonders Tonmeister Marenbach in großen Stress. Der findet wie immer eine Lösung und schließt alle Boxen in Mono an (aber immerhin auf beiden Seiten!), sodass der Gig dann doch noch über die Bühne gehen kann. In Mono fühlt sich auch die PA wohler - das klingt nach alt, nach gestern, nach Blues und nach Schellack.

Das Publikum ist wie immer gigantisch!

26.11. "Ballads & Lovesongs", Ducsaal

Das Balladenprogramm ist immer ein absoluter Genuss und entwickelt sich vom Geheimtipp langsam zur gefragten Show. Kein Wunder, schließlich ist Phil ein Meister der Ballade! Kaum ein anderer schreibt sooo schöne Liebeslieder mit so viel Gefühl - außer Markus Hartmann vielleicht...

Am Nachmittag haben wir und Tonmann Marenbach stundenlang an der fehlerhaften PA rumgebastelt und getestet, bis wir zufrieden sind. Zur Belohnung fällt dann beim Auftritt mal nicht die PA aus - sondern der Bühnenmonitor.

Die tolle Stimmung hilft uns über diese missliche Situation aber schnell hinweg. Am nächsten Tag nehmen wir Abschied vom Ducsaal. Bis zum nächsten Mal!

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