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Tagebuch

Juli 2005

02.07. Stadtfest Wiehl

Ein schönes Kleinstädtchen bei uns um die Ecke, im Bergischen Land. Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit, es regnet und ist ungemütlich kalt.

Weil die örtliche Bauchtanzgruppe überzieht, laden uns die liebenswerten Veranstalter noch in ein nettes kleines Restaurant in Bühnennähe ein. Das haben wir auch selten: ein romantisches Candlelight Dinner vor dem Auftritt...

So gestärkt spielen wir dem schlechten Wetter zum Trotz einen schönen Auftritt. Die Leute im Bergischen sind sowieso vollkommen schlechtwetterresistent - fast wie die Sauerländer. Gut so!

09.07. Möbel Bernd, Koblenz

Ächz....endlich mal wieder gutes Wetter! Das können wir gut gebrauchen, hier beim Tag der offenen Tür in einem Koblenzer Industriegebiet.

Leider macht uns der ätzende Monitorsound den ganzen Auftritt lang zu schaffen. Wir kämpfen uns dennoch tapfer durch und erringen ein 1:0.

23.07. Rock an der Schwarzach

Nach gut 7 Stunden Autobahn landen wir tief im Bayrischen Wald, irgendwo nahe tschechische Grenze. Hier hat wohl noch nicht mal der Stoiber Edmund je einen Fuß hingesetzt - wahrscheinlich weiß der gar nicht, dass hier noch Bayern ist. Aber es ist hier wirklich wunderschön und die Bayern beißen auch nicht. Man kann sie nur nicht verstehen...

Zu unserer Überraschung laufen wir den Kollegen von „Bosstime“ über den Weg. Die kommen doch auch aus unserer Ecke? Direkt überfällt uns Heimweh. Die Jungs spielen „Springsteen“ vom Feinsten und hinterlassen uns ein gut eingestimmtes begeistertes Publikum. Wird ein toller Abend mit riesigem Lagerfeuer - draußen in der „Pampa“!

Anschließend geht’s in das gaaanz romantische Waldhotel. Hier outen sich zu später Stunde noch Sänger Komp, Gitarrist Opfergelt und Keyboarder Braun als absolute Lindenberg-Fans und geben ein dreistündiges Lindi-Medley a capella zum besten: Ganz ohne Instrumente - nur mit Stimme, Weizenbier und viel Gelächter. Das Ganze wird heimlich aufgenommen und irgendwann mal veröffentlicht. Die Drei könnten wirklich mal eine starke Konkurrenz für „Helge“ werden!

30.07. Sommerfest VFL Schwerte

Es ist den ganz Tag schon verhangen und extrem schwül, und wir warten alle zähneklappernd auf den befürchteten Wolkenbruch. Aber nix da - zu unserem Auftritt reißen die Wolken auf und die Sonne kommt raus. Ein toller stimmungsvoller Abend!

Die Menge tobte: „Thank you for the music “

Westfälische Rundschau, 1. August 2005

Anschließen gibt’s noch Abba irgendwas, die etwas unsportlich zum Playback singen...

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