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Tagebuch

Januar 2005

08.01. Logo, Ahaus

Das neue Jahr fängt gut an im fast ausverkauften Logo. Wie im letzten Jahr (siehe Tagebuch Januar 2004) wird’s ein schöner Gig. Ein toller Laden mit guter Bewirtung und schönem Hotel!


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14.01. Musiktheater Rex, Lorsch

Jetzt schon zum vierten Mal hier! Und langsam geht's auch in Richtung "ausverkauft".

Das ehemalige Kino glänzt durch seinen tollen Sound und hat eine super Akustik. Die wirklich sehr professionelle Technik und ein tolles Publikum machen den Abend zum Genuss.

18.01. Benefizkonzert Bonner Bands für die Opfer der Flutkatastrophe, Brückenforum Bonn

Leider ist der Anlass dieser Veranstaltung, die Flutkatastrophe in Ostasien, so schrecklich, dass man es nicht in Worte fassen kann. Veranstalter Jürgen Harder hat in kürzester Zeit dieses Konzert auf die Beine gestellt. An diesem Abend verzichten alle auf ihre Gage: Veranstalter, Musiker, Techniker,... nur die GEMA fordert wie immer eisenhart ihren Anteil ein.

Die Bonner Musiker- und Kleinkunst-Szene zeigt sich an diesem Abend von ihrer lebendigsten Seite. Auch hinter der Bühne geht es ohne Eitelkeiten ab, das ist schön. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der gesamte Erlös aus Eintrittskarten, Gatronomie und zusätzlichen Spenden ergibt 25.000 €, die an das Deutsche Rote Kreuz und an die Aktion "Bonn hilft Cuddalore" gehen.

19.01. boot 2005 Ausstellerabend, Düsseldorf

Irgendwie hat sich in den letzten Jahren herumgesprochen, dass Still Collins der ideale Messeact ist: Blitzschnell im Aufbau, Umbau, Abbau und nervenstark im Umgang mit Hausmeistern, Pförtnern und Organisatoren. Ein Umbau in 30 Sekunden - für uns kein Problem. Aufbau morgens um 5, Soundcheck um 10 und Showtime um 12 Uhr nachts - alles klar... Und wir bringen die Leute wirklich zum grooven.

Guildo Horn, der nach uns spielt, ist nach wie vor eine Klasse für sich. Der "Meister" präsentiert sich in Bestform. Während Heino zwei Türen weiter vor leerem Saal spielt, ist bei Guildo - wie bei Still Collins - die Bude voll.

22.01. Kongress-Event, Club Adagio, Berlin

Warscheinlich die schickste Veranstaltung, auf der wir bisher gespielt haben. Irre: Das Adagio befindet sich in einem Gewölbe 30 Meter unter der Erde und ist im Stile einer alten Burg gestaltet. Riesige Kronleuchter hängen von der ca. 20 Meter hohen Decke, die Wände bestehen aus riesigen (Pappmaché-)Steinen.

Der zahnmedizinische Kongreß hat sich da nicht lumpen lassen. So können wir in großer elfköpfiger Besetzung und mit unserem Shirley-Winter-Gala-Special-Programm auftreten. Das geht natürlich - wie in Berlin üblich - bis morgens um 5. Weil Gitarrist Uli in "anderen Umständen" ist, nimmt er anschließend den nächsten Flieger um 8 zurück nach Köln. Das Kind läßt aber trotz "Termin" auf sich warten - da hätte er wohl besser ausgeschlafen.

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