Tagebuch
Juli 2004
02.07. Kirmes Niederbieber
Ein wirklich dankbares Publikum in Niederbieber! Trotz Dauerregen - und einem Klima wie im tropischen Regenwald - wird’s ein Riesenfest.
Zum Abschluß singen Sven und Mick (von Reggatta de Blanc) gemeinsam "Another Day in Paradise"...
03.07. Rheinpark Open Air, Wesseling
Endlich mal kein Regen! Und eine unglaubliche Masse von Leuten sind zu diesem legendären Open Air gekommen!
Voller Bewunderung stellen wir fest, dass die Kollegen von Brings es schaffen, mit fünf Songs eine ganze Stunde zu spielen - davon macht "Superjeile Zick" dann die Hälfte des Programms aus. Das ist wirklich ökonomisch!
Phil Collins und kölsche Töne passen mal wieder bestens zusammen, und wir spielen bis zum Feuerwerk das "greatest Hits"-Programm. Kurz nach Ende setzt dann endlich der Regen ein, und wir fahren - immer noch "Superjeile Zick" summend - nach Hause.
04.07. Burg Wissem, Troisdorf
Dass es außer den Wise Guys noch andere tolle A Capella Gruppen gibt, beweisen "Rock 4" an diesem Tag. Ihre mit nur 4 Gesangsstimmen vorgetragene Version von Mama (die Genesisversion, nicht die von Heintje) haut uns vom Hocker!
Das Konzert ist trotz schlechtem Wetter mal wieder schön und es herrscht eine familiäre Atmosphäre - wie so oft wenn wir in dieser Gegend spielen. Dazu trägt, neben unseren Fans, auch die schöne Kirmes bei, die vor der Burg aufgebaut ist.




Bilder zum Vergrößern klicken, Fotos von Michael Höllen, www.stillcollins-fans.de
09.07. 1250 Jahre Urmitz
Schade, dass die nächste größere Feier hier wahrscheinlich erst in 250 Jahren stattfinden wird...
Die schöne Mehrzweckhalle ist mit 1250 Menschen ausverkauft und die Stimmung so gigantisch dass Still Collins und Mayqueen beinahe kein Ende finden und Zugabe um Zugabe spielen. Wir kämen gerne wieder!
10.07. Vauban meets Music, Saarlouis
Ein Experiment ganz besonderer Art: An diesem superschwülen Tag sollen wir nicht auf einer, sondern auf drei Bühnen verteilt spielen. Markus, Uli , Sven und Caren stehen auf einem Ponton mitten auf der Saar, Drummer Martin spielt 200 Meter weiter rechts und die beiden Keyboarder links auf zwei Felsen 200 Meter entfernt. Damit wir uns gegenseitig hören, wird so ein neumodisches "In Ear"-System verwendet. Nicht nur weil wir uns sonst nur extrem zeitversetzt hören würden - auf so eine Distanz können wir uns im Dunkeln auch kaum sehen. Da es keine Probe gibt, sind wir auf unsere Live-Routine angewiesen um das “Kind schon zu schaukeln"
Am Tag vorher musste die Veranstaltung leider nach einem sinflutartigen Regenguß abgebrochen worden und heute funktionieren die meisten Tonleitungen nicht mehr. Statt dessen tönt nur Gebruzzel, Signale aus dem Weltall oder gar nichts aus den Boxen. Die Tonfirma ist 2 Stunden vor dem geplanten Event vollkommen verzweifelt, weil überhaupt nichts funktioniert. Natürlich rettet unser Wunderkind Tonmann Stefan Marenbach den Abend mal wieder, indem er akribisch Leitung um Leitung verfolgt, nachlötet, flickschustert, und y-Adapter von Kanal 2 auf 7 und von 11 auf 36 usw. strickt. Kurz vor Schluß wird dann noch wie durch ein Wunder (und durch SMs Geschick) alles fertig, und wir können loslegen.
Die Bühnen auf Fluß und Felsen werden unglaublich schön illuminiert und der nun funktionierende Dolby Surround 5."weiß nich was"-Sound ist echt Atem beraubend. So ein tolles Sounderlebnis hatten wir nur selten!
17.07. Stadtfest Bergneustadt
Wie in der Woche zuvor ist das Wetter auch heute echt kritisch, und der dunkel verhangene Himmel verspricht nix gutes. Der Techniker vor Ort klärt uns auf, dass es gar keinen Sinn hat unser Equipment schon mal seitlich auf der Bühne zu deponieren. Das hätten sie gestern schon mal gehabt und "the answer is blowing in the wind". Aha...?
Und tatsächlich gibt kurz vor unserem Auftritt einen Orkan, wie wir ihn bis jetzt noch nicht erlebt haben: Die komplette Backline (neudeutsch für Instrumente, Verstärker usw.) der Vorgruppe fliegt über die Bühne, sogar das Schlagzeug wird weggefegt und wir flüchten uns in die Garderobe! Was uns aber nichts nutzt, wir werden trotzdem klatschnaß. Überrascht sind wir über die wasserfestigkeit des Publikums, das einfach ausharrt, so tut als wäre nichts passiert und auf unseren Auftritt wartet.
Das wird mit einem guten Gig unsererseits belohnt. Auf "Wish it would rain down" verzichten wir aber.
23.07. Stadtfest Siegen
Endlich mal ein schöner lauer Sommerabend hier in Siegen, wo wir mittlerweile schon zum 4 (!) Mal spielen. Brings sind zu unserer Freude auch hier und spielen ihre fünf Lieder.
Und wir werden mit einem tollen Publikum belohnt. Wie schon im letzten Jahr finden sich ein paar tausend Leute an der riesigen WDR Bühne ein, mit denen wir diese schöne Sommernacht feiern. Wir wollen gar nicht mehr aufhören zu spielen... Yeaaah!
24.07. Kirmes Düsseldorf-Oberkassel
Einmal in Düsseldorf im Veltins Zelt spielen, das wär was...
Aber auch im vollen Diebelszelt ist super Stimmung - trotz viel zu kleiner Tonanlage. Sogar der Mann von der Losbude gegenüber macht seine Hütte zu und kommt rüber. Und Sven gewinnt einen kleinen gelben Rasenmäher ...
31.07. Gartenschau Kaiserslautern
Was für ein Wetter und was für eine schöne
Kulisse hier auf der Gartenschau! Ein gutes Familienprogramm:
Erst nachmittags mit den Pänz zur größten
Dinoschau Europas, dann abends zur Dinosauriermusik von Still Collins...
Selten haben wir ein so aufmerksames Publikum wie hier erlebt.
















