Tagebuch
Dezember 2002
06.12. Zikkurat, Mechernich
Ein wirklich tolles Kulturzentrum! Auf den Plakaten sehen wir, dass
neben zahlreichen anderen Topacts
auch bald Manfred Mann's Earth Band hier spielt. Das erinnert
uns an einen unserer ersten großen Auftritte: 1997 waren wir die
Vorgruppe der Earth Band auf der Bonner Museumsmeile
(siehe Vita).
Wirklich superhöfliche britische Gentleman - haben uns damals
sehr nett unterstützt und uns sogar noch genug Zeit zum Soundchecken
gegeben.
Aber heute sind wir hier. Und obwohl einer der Veranstalter vor dem Auftritt durchblicken lässt, dass er überhaupt nicht auf Collins und Genesis steht, kriegen wir anschließend doch ein schönes Lob von ihm: "So einen guten Sound wie heute gab's selten hier zu hören!" Da fühlt sich unser Soundmann Stefan "SM" Marenbach natürlich besonders geschmeichelt!
07.12. Ducsaal, Freudenburg
Die Dezember-Konzerte hier gehören schon fest zum Jahres-Endspurt quer durch die Lande!
Der Ducsaal ist der kleinste von den Clubs und hat nur sehr bescheidene Technik. Aber die Atmosphäre hier ist absolut außergewöhnlich! So viele Zugaben holt sonst niemand aus uns heraus - einfach Wahnsinn!!! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.
26.12. Die Kantine, Köln
Weihnachten ohne die Kantine? Unmöglich!
Vor 3 Jahren haben wir hier vor 350 Leuten angefangen. Mittlerweile sind es 650 Besucher, die zum alljährlichen Festtags-Konzert kommen.
Allerliebsten Dank an Mona, die mal wieder ein Weihnachtsgeschenk der Spitzenklasse gebastelt hat. Passend zur Jahreszeit hat sie die Band aus Weihnachtsgebäck modelliert - mit Schokoladen-Keyboards!
27.12. Traumzeit Erfurt, Messehalle
Die Traumzeit ist eine gigantische Oldienight mit 5000 Gästen und damit wohl dieses Jahr die größte Indoor Veranstaltung für uns. Die Technik ist Wahnsinn: das ganze Spektakel wird mit vier Kameras auf zwei riesige Leinwände übertragen und ist so perfekt organisiert, dass trotz 6 Bands keine Umbaupause entsteht.
Witzigerweise laufen uns dort die Kollegen von Mayqueen über den Weg, die auch für die Show gebucht sind (wenn wir nicht aufpassen spielen wir demnächst nur noch mit denen). Im Hotel erleben wir dann zu später Stunde und bei Vollmond noch die wundersame Wandlung von Mayqueen-Sänger Mirco zum "wahren" Freddie.
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Quasi-Motor auf Hochtouren |
600 Fans feiern "Still Collins" - |
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Es dürfte wohl eines der resonanzstärksten Konzerte im Pirmasenser Musikclub "Quasimoto" seit Beginn im Jahre 1996 gewesen sein. 600 Besucher sorgten am Samstag für ein restlos ausverkauftes Haus. Rund weitere 400 wurden im Verlauf des Abends wieder nach Hause geschickt, da die Kapazität völlig erschöpft war. |
Pirmasenser Zeitung, 30. Dezember 2002 |
28.12. Quasimoto, Pirmasens
Eigentlich hatten wir schon die Hoffnung aufgegeben, dass das Konzert stattfinden könnte. Einer der schönsten Liveclubs war wegen finanzieller Schwierigkeiten den Bach runtergegangen - wollen die Leute wirklich nur noch Retortensound von gecasteten Retortenbands hören oder Flitzpiepen wie "Superstar" Daniel K.?
In letzter Minute wurde das Quasimoto dann doch noch von einer Kulturinitiative gerettet, die dafür sorgt, dass in dieser Gegend noch richtige Livemusik stattfinden kann. Die Bude ist an diesem Abend mit 600 Leuten so voll wie nie und wir kriegen anschließend noch richtig gute Presse (siehe Pirmasenser Zeitung).
Als weiterer Höhepunkt des Abends bricht dann noch Martins und
Ulis Doppelbett
zusammen. Haben beide etwa zuviel gekuschelt?
Zur Strafe müssen sie auf dem Boden weiterschlummern.
31.12. Brückenforum Bonn
Nachdem unser traditionelles Saisonabschlußkonzert leider ausfallen musste (siehe Tagebuch November 2002), ist rechtzeitig zu Silvester unser Lieblingsladen doch noch fertig geworden. So können wir hier also das Ende dieses tollen Jahres mit vielen Freunden und den Kollegen von Mayqueen (wer sonst?) und Reggatta de Blanc feiern.
Irre, wo ist die Zeit geblieben?? Mittlerweile sind wir bei über 250 Auftritten gelandet. Das müssen wir mal genau nachzählen und bei runder Zahl entsprechend feiern - yeah!
1500 feierten Still Collins |
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Bonn in Die wunderbare Bonner Coverband „Still Collins“. Augen schließen und man meint der Meister stünde selbst auf der Bühne. Wir freuen uns auf den nächsten Auftritt. |
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Express, 2. Januar 2003 |
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