Tagebuch
Juli 2002
06.07. Sommerfest Versteegen Assekuranz
Wir hatten vorher ein bißchen die Sorge, ob unsere Band für dieses Betriebsfest zu laut ist.
Ist sie auch. Und den Leuten gefällts. Wir müssen unser komplettes Zugabereportoire ausspielen und dürfen erst nach x Zugaben von der Bühne!
07.07. 10 Jahre Kantine, Köln
Ein schönes Familienfest an einem lauschigen Sonntagnachmittag in Nippes. Mit Brings, Renate Otta, Schäl Sick Brass Band usw. Unser Auftritt über die Mini-Gesangsanlage Marke „Eigenbau“ ist eine wirkliche Herausvorderung - klappt aber noch!
12.07. RWE Betriebsfest
Ähnlich wie bei Versteegen Assekuranz: zwischen Würstchen und frisch gezapften Kölsch können wir in voller Konzertlautstärke spielen und auch hier lassen uns die Leute erst nach zig Zugaben von der Bühne - stark!!!
13.07. DGB Fest, Jülich Brückenkopfpark
...ja der Sommer, wenn er dann wirklich käme.....
Heute ist das Wetter leider wieder mehr Herbst als Sommer, und es schüttet gnadenlos ab. Gottseidank befinden sich Bühne und Publikum unter einer Art Zirkuszelt , so daß alle trocken bleiben und doch noch auf ihre Kosten kommen!
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20.07. Ballooning, Leverkusen
Endlich Open-Air-Sommer-Feeling an diesem wunderschönen Tag im Leverkusener Freibad - die Leute sind dementsprechend in relaxter Partylaune. Sven, Caren und Uli dürfen vor dem Konzert die Karaokejury stellen. Abends starten dann bei Sonnenuntergang die Ballons zu "In The Air Tonight" in den Himmel - einfach traumhaft!
Soviele Stöpkens, die Mama und Papa verloren haben, sind uns noch nie auf die Bühne getragen worden, quasi pro Song einer. Aber alle werden dann doch von ihren aufgelösten Eltern wieder abgeholt, uff!
26. und 27.07. Landesgartenschau Wismar
| Still Collins zog Gäste in seinen Bann |
| Wismar. Wer am Freitag Abend in der Veranstaltungshalle für einen Moment die Augen schloss, glaubte sich auf einem Konzert von Phil Collins wieder zu finden. In einer unglaublich mitreißenden Show spielte sich die Coverband "Still Collins" durch das Repertoire der Solokarriere des Weltstars und seiner Zeit bei "Genesis". |
| Ostsee Zeitung, 29. Juli 2002 |
Leider dauert die Anreise 12(!) Stunden, da hinter Lübeck der komplette Reiseverkehr auf eine Art mittlere Dorfstraße geführt wird. Eine echt starke Lösung, weiter so!
Und das Wetter zerrt auch wieder an unseren Nerven, war doch endlich Sonnenschein für dieses Wochenende erwartet! Nix da, es ist ziemlich ungemütlich, so daß die Gartenschau vor spärlicher Kullisse stattfindet. Aber egal, nach der langen Anfahrt ist unsere Kämpfergeist geweckt, und wir spielen uns vor wenigen aber dafür sehr aufmerksamen Gästen in Fahrt.
Der Tag danach! Leider sind wir hier wirklich vollkommen fehl am Platz. Das Publikum besteht aus Rentnern ab ca. 70 aufwärts, die sich lieber die Zillertaler Herzbuben gewünscht hätten. Also keine Chance für uns. Nach „Jesus he knows me“ stimmt ein verärgeter Priester samt seiner Bibelgruppe gar ein lautstarkes Gebet zum Protest gegen diesen diabolischen Song an!
Wir sind beeindruckt.








