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Presse:

General-Anzeiger, 18. Juli 2011

Still Collins rockt den Kastaniengarten

Von Ayla Jacob

Bonn. Wer am Sonntagmittag am Kastaniengarten des Rheinhotels Dreesen vorbeikam, hätte meinen können, Phil Collins und Genesis würden ein Konzert geben. Nicht nur, dass die Stimme von Still-Collins-Frontmann Sven Komp dem Original wirklich verdammt nahe kommt. Beim GA-Sommergarten war auch fast genauso viel los wie bei einem Konzert des englischen Sängers.

Volles Haus: Große und kleine Fans sind begeistert von Still Collins. Foto: Ingo Firley

Es werden wohl rund 1500 Zuhörer gewesen sein, die die Phil-Collins-Coverband sehen - oder im Biergarten auch "nur" hören - wollten, schätzte ein Mitarbeiter des Hotels. Und die Stimmung hätte von Anfang an nicht besser sein können. Schon nach den ersten paar Takten von "Don't lose my number" hielt es viele nicht mehr auf den Sitzen.

Und bei weiteren Klassikern wie "The way to heaven", "Easy lover" und "Against all odds" wurde geklatscht und getanzt, was das Zeug hielt. Da wippten Großmutter und Enkelin gemeinsam im Takt, da sprangen Eltern und Kinder (und zwischendurch auch der ein oder andere Hund) begeistert auf.

Um 11.30 Uhr startete das Konzert, und auch eine halbe Stunde später strömten noch weitere Besucher in den Kastaniengarten - was daran gelegen haben könnte, dass schon vor dem Konzert in unmittelbarer Nähe des Hotels kein Parkplatz mehr zu finden war. "Ich bin ein richtiger Fan", sagte Daniela Jacob begeistert, die ebenfalls die ersten Lieder verpasst hatte. "Die sind stimmlich wirklich gut", meinte die 45-Jährige mit strahlenden Augen.

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