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Presse:

Trierischer Volksfreund, 21. August 2009

Das Gewitter kam von der Bühne

Mit dem bis jetzt heißesten Tag dieses Jahres endete die Veranstaltungsreihe des Prümer Sommers. Passend dazu gab es nicht weniger heiße Musik von der Bühne: Die Tribute-Band "Still Collins" begann ihr Konzert zwar mit weicheren Tönen und Balladen, erhöhte aber die Schlagzahl zum Schluss hin gewaltig.

Prüm. (now) Das begeisterte Publikum folgte den sieben Musikern um Sänger Sven Komp auf ihren Ausflügen in alte Genesis-Zeiten ("Carpet Crawlers") bis hin zu Phil Collins' Hits aus jüngerer Zeit und erstaunlichen musikalischen Seitensprüngen zu "Deep Purple", Michael Jackson und "Earth, Wind & Fire".

Zum Verwechseln ähnlich: Nicht das Aussehen, wohl aber die Stimme des Sängers Sven Komp gleicht der von Phil Collins.
TV-Foto: Vladi Nowakowski

Ob die textsicheren Zuschauer in den ersten Reihen "Still" oder Phil Collins-Fans waren, war an diesem Abend nicht zu unterscheiden - aber letztlich auch egal. Wer nicht mitsang, der tanzte, und selbst die Schüchternen konnten ein Mitwippen der Füße nicht unterdrücken.

Schnell wurde klar, dass es sich nicht um eine x-beliebige Coverband handelte, sondern um eine fantastisch eingespielte Truppe, die virtuos mit den Vorgaben des britischen Altmeisters jonglierte. Das Erstaunlichste dabei ist und bleibt aber die Stimme von Sven Komp, die bis in die feinsten Nuancen wie die von Phil Collins klingt und wie eine Klammer die musikalischen Ausflüge der Band zusammenhält. Es wird nicht mit technischen Tricks nachgeholfen - die beiden sind wohl einfach einer "Stimmzelle" entsprungen.

Die letzte Veranstaltung des Prümer Sommers war so gut gelungen, dass auch das Wetter eine Einsicht hatte, und die bedrohlichen Gewitterwolken so lange es ging dicht hielten.

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