Presse:
Pirmasenser Zeitung, 5. April 2007
Wie ein großes Familienfest
„Still Collins“ gastierte mit bewährtem Programm im „Quasimodo“
Angefangen hat alles im „Quasimoto“, als der Musikclub auf der Husterhöhe noch mit „t“ geschrieben wurde. Weiter ging es dann im Quasi mit „d“ sowie auf diversen Freiluftveranstaltungen in Pirmasens wie Exe-Fest, der Kultursommereröffnung vor einigen Jahren oder auf der Burg Lemberg beim „Quasimoto“-Kultur-Verein.
Ein Ende der Auftritte von Sven Komp und Co. in der Region ist nicht abzusehen, zu gut gefällt es der Phil Collins- und Genesis Cover-Band „Still Collins“ anscheinend in der Südwestpfalz. Rund 15 Auftritte dürften es insgesamt sein und das Publikum erscheint immer noch zahlreich vor den Bühnen.
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Im August gibt es ein Wiederhören: „Still Collins“ am Ende des Konzertes im „Quasimodo“ (Foto: Wadle)
Was soll man aber über das Septett aus Bonn eigentlich noch schreiben? Das Programm ist seit Jahren in etwa das gleiche, die Besetzung hat sich kaum verändert und die Stimmung im Publikum ist ebenfalls konstant auf einem gute Laune-Niveau.
Die Gruppe übernachtet seit Jahren im gleichen Hotel in Pirmasens und Sven Komp verkauft traditionell nach dem Konzert höchstpersönlich am Fan- Artikel-Stand CD's und T'shirts.
Die Besucher spricht der Sänger übrigens immer noch mit „Brüder und Schwestern“ an, eine große Familie eben. Rund 400 Familienmitglieder waren es im Quasimodo, die sich das „Greatest Hits“-Programm der Musik von Phil Collins und Genesis anhören wollten. Doch nicht nur Titel mit der Stimme von Phil Collins tauchen im Repertoire auf: „Solsbury Hill“ und „Siedgehammer“ von Peter Gabriel sowie „Jump“ von „Van Halen“ sind integriert, zum Teil in Medleys verarbeitet.
Wer kann sich eigentlich noch an den ersten Auftritt der Gruppe in Pirmasens erinnern? Zur Eröffnung kamen Still Collins aus dem Publikumsraum zu den Klängen von „I can't dance“ auf die Bühne, das Lied, mit dem die Formation auch diesmal das Konzert startete. Damals dabei war schon Sängerin Caren Faust, die nicht nur bei Still Collins singt, sondern auch mit Udo Jürgens, und Howard Carpendale sowie „BAP“. Bei „Still Collins“ ist sie unter anderem bei „Separate lives“ zu hören, das Phil Collins ebenfalls mit einer Frau im Duett sang. Wie sich das Original ohne weibliche Begleitung anhört, kann im Juni bei der „Genesis“-Tournee in Deutschland in Erfahrung gebracht werden, eine Frauen-Stimme ertönt dann wieder im August auf der Burg Lemberg, denn dort bestreiten Still Collins ihr nächstes „Heimspiel“. (wad)