Presse:
General-Anzeiger, 21. Februar 2005
Perfekte Hommage an die Kultband Genesis
„Still Collins“ begeistert ihre Fans in Mondorf mit exzellentem Sound und eigenen Stücken. Leadsänger Sven Komp heizt dem Publikum ordentlich ein
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„Genesis gibt es leider nicht mehr, aber dafür haben wir Still Collins", entfuhr es einem Fan vor dem Konzert und brachte damit die Sache auf den Punkt. Still Collins ist für viele ein würdiger Ersatz für die englische Kult-Band, die zunächst mit Sänger Peter Gabriel in den 70er Jahren große Erfolge feierte.
Zur Band der Superlative mit millionenfachen Plattenverkäufen wurden Genesis allerdings erst, als Gabriel Ende der 70er Jahre die Band verließ und Phil Collins vom Schlagzeuger zum neuen Frontmann avancierte. Es folgte ein Hit nach dem anderen, bis sich die Band in den 90ern auflöste und Coilins seitdem nur noch seine Solo-Karriere verfolgt.
StiIl-Collins-Sänger Sven Komp hat auf jeden Fall einen Vorteil auf seiner Seite, Wer die Augen schließt, denkt, Phil Collins stünde auf der Bühne, so sehr ähneln sich die Stimmen.
Zusammen mit Sängerin Meike Anlauff, Gitarrist Uli Opfergelt, Bassist Markus Hartmann, Schlagzeuger Martin Littfinski und den beiden Key boardern Andreas Wegener und Christoph Wüllner brannte Komp ein Song-Feuerwerk ab, dass es in sich hatte. Genesis-Klassiker wie „That's all" und „Jesus he knows me" wurden ebenso werkgetreu und perfekt geboten wie Collins-Solo-Songs wie „No Son Of Mine", „In the air tonight" und „Two He- arts" oder Peler-Gabriel-Stücke wie „Solesbury Hill" und „SIedgehammer".
Dazwischen strickte die Band eigene Stücke ihrer aktuellen CD „Beautiful Thing" ins Repertoire, die sich zwar vom Stil her nahtlos zu den Genesis-Stücken gesellten, dennoch unter Beweis stellen, dass „Still Collins" nicht nur covern kann, sondern auch eine kreative Ader hat.
Ingo Eisner