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Presse:

Rheiner Feuilleton, 2. November 2002

Man hörte den Meister singen

Tolle Stimmung im Rizz mit „Still Collins“

Wenn er singt, hört man Phil Collins: Sven Komp mit seiner Band „Still Collins“ feierte mit dem Publikum im „Rizz“ eine ausgelassene Halloween-Party.

Original oder Fälschung - da waren sich zumindest die Besucher in den hinteren Reihen nicht so ganz sicher. Denn schloss man die Augen, hörte man Phil Collins. Schaute man genauer hin, dann stand da „Still Collins“-Frontman Sven Komp auf der Bühne.

Mit Coverversionen der Rocklegende „Genesis“ und ihres ehemaligen Drummers Phil Collins hat sich die Bonner Band zur wohl populärsten Collins- Coverband Deutschlands gemausert. Am vergangenen Donnerstag feierte sie mit rund 200 Besuchern im „Rizz“ eine ausgelassene Halloween-Party.

Das Publikum sang und tanzte begeistert mit und drängte sich dicht an die Bühne heran.

Aus dem Stand von Null auf 100: Mit ihrer witzigen Showeinlage zu den bombastischen Klängen von „Land of Confusion“ sorgte „Still Collins“ von Anfang an für tolle Stimmung. Und wo sonst in Rheine ein „Sicherheitsabstand“ von mindestens vier Metern zwischen Bühne und Publikum die Regel ist, wurde es diesmal schon nach dem zweiten Song eng auf der Tanzfläche.

Zwei Stunden lang servierte „Still Collins“ ohne Pause einen Kracher nach dem anderen. Da standen die großen Solo-Hits von Phil Collins wie „Another day in paradise“ und „In the air tonight“ neben den bekannten Titeln wie „No Son of Mine“, „Tonight, Tonight“, „Mama“ oder „Jesus He Knows Me“ aus jenen Zeiten, als Collins bei Genesis noch am Schlagzeug saß.

Klar, dass das restlos begeisterte Publikum die Band erst nach mehreren Zugaben von der Bühne ließ.

Klaus Dierkes

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