Presse:
Soundcheck, April 2002
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Showtime: Auf der Bühne mit Still Collins
Das Bühnenequipment angesagter Bands, Teil 3
Keyboard 1
Still Collins arbeitet mit zwei Keyboardern. Stefan Hansel ist einer davon. Er verzichtet auf der Bühne komplett auf MIDI. "Damit schließe ich schon mal viele Fehlerquellen und die damit verbundenen Stressanfälle aus. Ich spiele einen Roland JD-800 und eine Korg Wavestation. Letztere erzeugt alle Streicher und Orgel-Sounds, wie bei "Two Hearts" oder "That's All". Auch die Flächensounds für Titel wie "Easy Lover" oder "Another Day in Paradise" kommen von der Wavestaton. Der Roland JD-800-Synth liefert vor allem akustische und E-Pianoklänge. Sogar die Original-Percussion-Sounds von "I Can't Dance" sind drin."
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Die Signale der beiden Synthies mischt Stefan über ein Mackie-1202-Pult vor und gibt das Summensignal an den FOH-Mann weiter. "Das Mackie-Pult bietet alle erdenklichen Eingänge, hat eine sehr gut greifende Klangregelung und ist sehr robust. Über den Control-Room-Output steuere ich meine aktive Yamaha MS-60-Box an. Zusätzlich zum normalen Wedge mit dem Gesamtmix höre ich so meine Keyboards auf meinem Monitor zusätzlich."
Keyboards 2
Christoph Wüllner ist Tastenvirtuose Nummer 2 bei Still Collins. Sein Arbeitsplatz wird dominiert von einem großen Elka-Masterkeyboard. "Ich liebe die Möglichkeiten dieses Gerätes, dafür hasse ich das Gewicht. Aber es ermöglicht mir, mithilfe von Cartridges mehr als 128 Presets abzuspeichern und bietet sechs Splitzonen.
Mit dem Elka-Masterkeyboard steuere ich die Sounds eines EMU ESI-4000-Samplers an. Das Teil ist genial, denn es liest neben den EMU-Formaten auch Akai-Samples. Mit seiner 64-stimmigen Polyphonie, den Einzelausgeängen und den tollen Filtern und Effekten gibt er mir alle Möglichkeiten im Sounddesign. Die
Sounds lade ich von einem Syntacs-CD-ROM-Laufwerk mit einer 1 GB-Festplatte."![]()
Die Tastenabteilung bei Still Collins: ein Minimum an Equipment, ein Maximum an Sound
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