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Presse:

Soundcheck, April 2002

Showtime: Auf der Bühne mit Still Collins

Das Bühnenequipment angesagter Bands, Teil 2
Bass

Für das nötige Fundament bei Still Collins sorgt Bassist Markus Hartmann. Dessen Equipment ist recht überschaubar. Sein Hauptinstrument ist ein Yamaha-BB-Nathan-East-Signature-Bass. "Den spiele ich aber nicht, weil Nathan der Bassist von Phil Collins ist, sondern weil er genau meine Sound-Vorstellungen trifft: tiefes Fundament mit genügend Mittenanteil. Der Bass ist darüber hinaus dank seiner perfekten Balance sehr angenehm zu tragen und lässt sich sehr leicht bespielen."

Der Sound aus der Tiefe: Am Bass-Platz dominiert SWR-Equipment. Die Bässe kommen von Yamaha. [Bild zum Vergrößern klicken]

In Sachen Amping setzt Markus voll auf SWR: "Als Amp verwende ich einen 12 Jahre alten SWR-400. Das Teil klingt fantastisch und hat immer noch die erste Vorstufenröhre drin. Lediglich die Potis kratzen und sind etwas altersschwach. In Kombination mit meinen zwei SWR-Goliath-Junior-2x10''-Boxen ist das ein genialer Sound." Beim Kompressor hat Markus ganz klare Vorstellungen: "Ich spiele über einen dbx 160 A - ein geiles Teil und Industriestandard. Damit wird der Sound druckvoller und auch kontrollierbarer."

Natürlich arbeitet Markus auf der Bühne mit einem Wireless-System. "Mein Sennheiser EW 300 macht einen guten Job. Ich habe das System mal im Vergleich mit einem Kabel getestet und keinen hörbaren Unterschied feststellen können."

Volumenkontrolle und Subbass-Abteilung:
Ernie Ball Pedal und EBS Octaver
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Auf Effekte will Markus nicht verzichten. "Viel brauch ich nicht. Der EBS-Octaver liefert mir ein sauberes Oktavsignal. Vorsicht ist hier aber bei der Batterie geboten. Die sollte man vor dem Gig immer wechseln. Geht sie zur Neige, dann treten unschöne Verzerrungen auf, auch im Bypass-Mode. Ein MOD Envelope Filter generiert mir den Wahwah-Effekt für mein Bass-Solo."

Drums

Martin Littfinski ist der Groovemaster von Still Collins. Er spielt ein Yamaha Recording Custom Set. Als Snare benutzt er ein Yamaha-Dave-Weckl-Modell. "Die Snare hat eine sehr gute Ansprache, klingt tielf und hoch gestimmt sehr gut und ist flexibel im Klang. Mit den zwei Snare-Teppichen lässt sich schnell ein anderer Sound einstellen, denn die Spannung des Teppichs beeinflusst den Klang einer Snare erheblich."

Die Hardware stammt von Yamaha. Lediglich das Hi-Hat-Pedal kommt von DW. "Das DW-5000-Pedal ist sehr leichtgängig. Die drehbaren Beine erleichtern das Spiel eines zweiten Bassdrum-Pedals."

Über seine Becken sagt Martin: "Ich stehe auf Zildjian-Becken. Die Dark-Crashes sind kräftig und durchsetzungsfähig. Dazu klingen sie auch gleichmäßig aus. Die Hi-Hat-Cymbals aus der K-Serie liefern einen scharfen, akzentuierten Klang. Sie sind zwar etwas undynamisch, dafür wird aber kein Schlag verschluckt.

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Das Set wird mit Shure SM 57 Mikros an der Snare und den Toms abmikrofoniert. In der Bassdrum steckt ein Beyerdynamic M88. Dazu Martin: "Dieses Mikro wurde von Phil Collins für die Bassdrum entdeckt und produziert den klassischen Genesis-Sound." An der Hi-Hat und den Becken sind insgesamt drei AKG C 391 positioniert.

Hier wird gegroovt: das Drumset von Still Collins [Bild zum Vergrößern klicken]

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